Mehrfamilienhaus am Klostergarten, Burgdorf

In der vorliegenden Studie werden zwei Lösungsansätze für einen Ersatzneubau am Hangfuss der Parzelle eingehend untersucht.
Der Baukörper mit den Flachdächern bildet einen Rücken in Richtung Hechlergasse aus und öffnet sich in Richtung des Hofs. Die Abtreppung des Volumens ermöglicht die Anordnung von Dachterrassen, welche in Richtung des Hofs orientiert sind. Die eigenständige Volumetrie des Baukörpers wird mit typischen Materialisierungs- und Gestaltungselementen von Altstadtgebäuden ausgestattet. Die Neuinterpretation der Fenstergesimse mit ihrer asymmetrischen Gestaltung geben dem Gebäude eine zeitgenössische Erscheinung.
Der klare, einfache Baukörper mit einem leicht vorstehenden, schlanken Satteldach entwickelt sich aus der Struktur und der Geometrie der bestehenden Bauten am Hechlergässli. Die Haupt- bzw. Gassenfassade liegt in Richtung Stalden. Die Hoffassade wird mit einer durchgehenden Laubenschicht ausgestattet. Die zurückhaltende Volumetrie wird mit typischen Materialisierungs- und Gestaltungselementen von Altstadtgebäuden ausgestattet.


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Objektdaten

  • Planungsbeginn: 2014
  • Geschossfläche SIA 416: 824 m²
  • Gebäudevolumen SIA 416: 2324 m³

Experten

  • Fachausschuss Bau- und Aussenraumgestaltung FBA
  • Denkmalpflege Kanton Bern