Teilerneuerung Spital, Burgdorf

Schon heute kann der Standort Burgdorf mit einer Bettenbelegung von über 100% nicht alle Patienten für einen stationären Aufenthalt aufnehmen, weil die Kapazität oft ausgeschöpft ist. Damit die Patientenbedürfnisse erfüllt werden können, der demografischen Entwicklung Rechnung getragen werden soll und weiterhin ein attraktiver Arbeitgeber in der Region erhalten werden kann, sind verschiedene Neu-, Umbauten und Sanierungen notwendig.
Ein erstes Bauprojekt, ein dreigeschossiges Parkhaus mit 290 Parkplätzen, das auf dem Areal des bisherigen Parkplatzes auf der Nordseite erstellt wurde, ist bereits in Betrieb.
Vor dem ehemaligen Haupteingang ist ein dreigeschossiger Neubau für 132 Betten, mit komfortablen Zweierzimmern mit Nasszellen, in der Ausführungsphase. Das neue Gebäude umfasst auch den zukünftigen Haupteingang, die Ambulatorien und eine neue Notfallzufahrt. Es wird dem Spital von aussen ein «neues Gesicht» verleihen.
Das bestehende Bettenhaus inklusive Behandlungstrakt wird, nach Bezug des Neubaus, umfassend saniert und umgebaut. Es wird in Zukunft 36 Psychiatrie-Betten beherbergen. Die Anzahl der Operationssäle wird von vier auf fünf plus zwei Kleineingriffsräume erhöht. Das älteste Gebäude, der Südbau, wird punktuell saniert.
Der Abschluss aller Bauarbeiten ist für Oktober 2018 vorgesehen. Insgesamt wird die Bettenzahl in Burgdorf von zurzeit 139 auf 200 erhöht. Zusammen mit dem Standort Langnau wird das Spital Emmental nach dem Umbau rund 260 Betten umfassen.


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Auftraggeber

  • Spital Emmental AG, Burgdorf

Objektdaten

  • Baustart Gesamtprojekt: April 2014
  • Bezug Parkhaus: April 2015
  • Bezug Neubau Bettenhaus: Okt. 2017
  • Bauende Gesamtprojekt: Okt. 2018

Planungsteam

  • Generalplaner ANS AG, Worb
  • Örtliche Bauleitung Kaufmann und Arm AG